Was ist bitteschön ein Fotomarathon?

Diese Frage stellte sich mir, als ich kürzlich ein wenig durch verschiedene Fotografie-Blogs stöberte und auf die Fotos der Siegerin des 1. Münchner Fotomarathons stieß.

Düsseldorf-Marathon 2007Klar, dass ich als passionierter Läufer mit Hang zur Fotografie – bzw. als begeisterter Fotograf, der sich gerade selbst auf einen „42er“ vorbereitet – bei diesem Reizwort augenblicklich hängen blieb, um den Hintergründen auf die Spur zu gehen. Schnell musste ich aber merken, dass ein Fotomarathon mit einem „klassischen“ Marathonlauf recht wenig zu tun hat.

Die Idee selbst hat es mir allerdings angetan. Es geht darum, sich zu einer festgelegten Startzeit zu treffen und dann innerhalb einer bestimmten Zeit eine Fotoserie zu einem vorgegebenen Thema zu machen. In München sind es zwölf Themen, zu denen man innerhalb von acht Stunden zwölf Fotos machen muss. Nachbearbeitungen sind dabei nicht erlaubt, die Fotos müssen also „out of the box“ sein und in der richtigen Reihenfolge der Unterthemen aufgenommen worden sein.

Blumen in maroder LandschaftLeider bin ich in Deutschland bisher nur auf vier verschiedene Fotomarathon-Veranstaltungen gestoßen, von denen zwei dieses Jahr erst ihre Premiere gefeiert hatten (und keine davon im Rheinland zu finden ist): Berlin (seit 1998), Hamburg, Kempten (nennt sich Fotorun) und eben München. Daneben sind auf dieser Seite auch etliche internationale Wettbewerbe zusammengefasst.

Also habe ich den Plan gefasst, meinen persönlichen Fotomarathon zu machen. Oder zumindest erstmal einen Foto-Halbmarathon, praktisch als Training. Und vielleicht findet sich ja der ein oder andere, der mitmachen möchte. Wie ich an die Aufgaben komme weiß ich noch nicht so genau, aber die Ereignisse werde ich natürlich hier zeigen.

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